Tag der offenen Klöster - Gut. Wir sind da. | Eine Veranstaltung der Deutschen Ordensobernkonferenz

Der Tag

Am 21. April fand zum zweiten Mal der bundesweite "Tag der offenen Klöster" statt - rund 250 Klöster in Deutschland öffneten ihre Türen. Oft wurden Einblicke in Klosterbereiche ermöglicht, die normalerweise für die Öffentlichkeit unzugänglich sind. In großen Ordenshäusern und Abteien nutzten vielerorts mehrere hundert Menschen die Angebote. Auch in kleinen Kommunitäten nahmen viele Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit zur direkten Begegnung mit den Ordensfrauen oder -männern wahr. Insgesamt haben bundesweit über 30.000 Menschen die Klöster besucht. Bei überall strahlendem Sonnenschein konnten auch Klostergärten besucht werden und Begegnungen und vielfältige Gespräche dort stattfinden. Viele Angebote waren von Musik, Meditation und Gottesdiensten geprägt.

Erfreut zeigten sich die Schwestern und Ordensmänner durchweg über das große Interesse an der Lebensform als Ordensfrau oder Ordensmann. Vielerorts hatten sich mehrere Gemeinschaften zu einer gemeinsamen Programmgestaltung zusammengetan. Unter den Besuchern waren Menschen aus der direkten Umgebung der Klöster, die die Gelegenheit nutzten, die Ordensleute in ihrer Nachbarschaft und deren Leben kennenzulernen. Vielfach reisten die Gäste aber auch von weit her an. Der Tag bot zudem Möglichkeiten zur Begegnung mit Menschen anderer Religionen und Konfessionen und mit Nichtglaubenden.

 

Die Gründe, die Klöster zu besuchen, waren so unterschiedlich, wie die Menschen, die kamen. Manche wollten einfach einen Blick hinter die Klostermauern werfen, andere interessierten sich für das Leben der Ordensleute. Wichtiger als die schönen klösterlichen Gebäude waren vielfach die persönlichen Gespräche und die Frage nach dem Leben im Orden. Auch die Gäste brachten persönliche Lebensthemen mit, die zur Sprache gebracht oder in Räumen der Stille vor Gott getragen werden konnten.

In manch einem Kloster äußerten die Menschen Interesse an der Frage, wie die Spiritualität der Ordensfrauen und -männer in ihrem eigenen Alltag aufgegriffen und gelebt werden könne. Auch eigenes Interesse an der Lebensform in einer Ordensgemeinschaft wurde artikuliert. Jugendliche informierten sich über Möglichkeiten, als "Missionarinnen und Missionare auf Zeit" mit einer Ordensgemeinschaft eine Zeit im Ausland zu verbringen.

Philipp Djokic war für uns in drei Klöstern in Niederbayern, die am 21. April 2018, dem bundesweiten Tag der offenen Klöster, ihre Pforten öffnen. Der Prämonstratenserabt Hermann-Josef aus Windberg erklärt das Gemeinschaftsleben anhand dreier Tische, des Altares, des Essenstisches und des klösterlichen Wohnzimmertisches. Die Franziskanerinnen im Kloster St. Josef in Aiterhofen betreiben mehrere Schulen und eine Paramentenstickerei, in der unter anderem Messgewänder hergestellt werden. Der Schwerpunkt der Mallersdorfer Schwestern in Pfaffenberg liegt im sozial-caritativen Bereich. Sie kümmern sich vor allem um die Alten und Kranken, die oft von der Gesellschaft vergessen werden.

Felicia Brembeck war für uns in drei Klöstern in und um Paderborn, die am 21. April 2018, dem bundesweiten Tag der offenen Klöster, ihre Pforten öffnen. Die Augustiner Chorfrauen im Michaelskloster Paderborn haben ihren Schwerpunkt in der Schularbeit. Die Franziskanerinnen von Salzkotten engagieren sich in der Rumänienhilfe und senden junge Frauen als "Missionarinnen auf Zeit" ins Ausland. Im Franziskanerkloster Wiederbrück stehen das Ruhe finden und die persönlichen Gespräche mit Gästen im Fokus der Ordensleute.

 

 

„Philipp Djokic war für uns in drei Klöstern am Niederrhein, die am 21. April 2018, dem bundesweiten Tag der offenen Klöster, ihre Pforten öffnen. Die Oblatenmissionare im Nikolauskloster Jüchen haben ihren Schwerpunkt in der Familienarbeit und -seelsorge. Im Zisterzienerkloster Langwaden bei Grevenbroich kann man Ruhe und Entspannung finden. International wird es bei den Steyler Missionarinnen mit ihrem "Treff am Kapellchen" in Mönchengladbach.“